Die 2002er des SC Cosmos Wedel haben mit viel Leidenschaft, zuweilen tollem Fußball und einem überragenden Teamzusammenhalt die zweite Meisterschaft in Serie geholt. Erstmals stark gemeldet, gingen alle mit der Mentalität in die Saison, das Bestmögliche aus eben jener herauszuholen. Dass es auf diese Weise gelingen sollte, konnte keiner erahnen.

Der Saisonstart Mitte März gegen den späteren Tabellenzweiten Rahlstedt glückte. Mit einem 3:1-Erfolg auf heimischen Geläuf bescherten sich das Team eine gute Ausgangsposition. Eine Woche später sah man sich dem ersten Sommertag gegenüber. Mit nur einem Auswechselspieler bei prallem Sonnenschein in Sasel gelang ein 2:2-Remis. In der Saisonvorbereitung setzte es eine ärgerliche 0:2-Testspielniederlage in Elmshorn. Auch am dritten Spieltag sollte es nicht sonderlich erfolgreicher laufen, man verlor mit 3:5. Deutlich mehr war drin, aber Kopf in den Sand stecken war nicht! Am letzten Spieltag vor den Ferien reiste das Team nach Niendorf, zum bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer. Mit einer der besten Leistungen, die dieses Team jemals abgerufen hat, gewann man mit 4:0 und dominierte den Gegner vor allem im Umschaltspiel und ließ kaum Torchancen zu. An den letzten drei Spieltagen ging es gegen die letzten drei in der Tabelle. Nichtsdestotrotz fokussierte man sich auf jedes Spiel und konnte gegen Blau-Weiß 96 (2:0), Rantzau (3:0) und zu guter Letzt in Blankenese (7:1) drei Siege einfahren. Vor dem letzten Spieltag noch punktgleich mit Elmshorn, aber auf Grund des besseren Torverhältnisses auf Platz Eins, stand das Fernduell mit eben jenem Team an. Beide Mannschaften spielten Sonntagmorgen um 10 Uhr auswärts. Mit dem eigenen deutlichen Erfolg eigentlich nicht mehr gefährdet, ging der Blick trotz dessen nach Niendorf. Der TSV schlug Elmshorn mit 3:1 und die Freude war ausgelassen. Einen besonders guten Spieler herauszuheben ist nicht möglich, haben sich doch alle nochmals enorm weiterentwickelt. Ein eingeschworener Haufen an Heranwachsenden steht Woche für Woche auf dem Fußballplatz. Eine in dieser Form vorhandene Mentalität im Team zu haben ist selten und außerordentlich schön. Ob Trainer, Spieler oder Eltern, es scheint, als dass keiner ungern zum Fußball kommen würde. Die gesamte Mannschaft und das Trainerteam bedanken sich auch in diesem Jahr wieder herzlichst bei allen Eltern, ohne deren Unterstützung diese Saison wieder nur halb so gut verlaufen wäre! Nun gilt es, das Mannschaftsgefüge und den Spaß weiterhin zu erhalten. Der eine oder andere Sieg wird dabei immer herausspringen. Für mich heißt es, dass man ja immer gehen soll, wenn es am Schönsten ist. Das mache ich hiermit, nehme meinen Hut und kann nur sagen: Es wird niemals eine geileres Umfeld geben, als zwischen diesen Jungs, Eltern und Trainern! Danke für die Unterstützung und lasst euch eines gesagt haben: Ich werde alle auch aus fernen Ländern weiterhin im Auge haben.

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